Vertragsverlängerung und Gehalt
Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit Said El Mala vorzeitig bis zum Jahr 2031 verlängert. Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl es Interesse von mehreren Vereinen aus England und der Bundesliga gab. Im Zuge der Vertragsverlängerung wurde das Gehalt des 19-Jährigen mehr als verdoppelt.
Mit leistungsabhängigen Bonuszahlungen kann das Gesamtpaket für El Mala auf knapp unter drei Millionen Euro pro Jahr ansteigen. Der Verein soll an seine finanzielle Schmerzgrenze gegangen sein, um den Spieler langfristig zu binden. Unterstützung kam dabei auch aus dem Umfeld des Vereins, wobei der REWE-Aufsichtsratschef Lionel Souque im Hintergrund geholfen haben soll, das finanzielle Paket zu ermöglichen.
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Keine Ausstiegsklausel und Transfer-Entscheidung
Das neue Arbeitspapier von Said El Mala enthält nach vorliegenden Informationen keine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel. Es gibt jedoch eine mündliche Vereinbarung zwischen dem Verein und der Familie El Mala, die vorsieht, im Sommer 2027 gemeinsam eine Lösung zu finden, sollte ein außergewöhnliches Angebot eingehen.
Für das aktuelle Transferfenster hat der 1. FC Köln intern beschlossen, El Mala unter keinen Umständen abzugeben, unabhängig von der Höhe möglicher Angebote. Es gab bereits einen Austausch zwischen den Kölnern und RB Leipzig, und auch mehrere Vereine aus Italien und England sollen Anfragen gestellt haben. Der 1. FC Köln lehnte jedoch alle Vorstöße ab und entschied sich bewusst gegen einen Transfer.
Die Verantwortlichen des Vereins sind überzeugt, dass El Mala sportlich und wirtschaftlich noch wertvoller werden kann. Intern wird dem Spieler der Sprung zum deutschen Nationalspieler zugetraut. Ein möglicher Abstieg des Vereins wäre nach Einschätzung der Verantwortlichen deutlich teurer gewesen als die rund 60 Millionen Euro, die zeitweise als potenzielle Ablösesumme im Raum standen.
Bedeutung für den Spieler und den Verein
Said El Mala sieht den 1. FC Köln als idealen nächsten Schritt in seiner Entwicklung. Eine wichtige Rolle dabei spielte das Vertrauensverhältnis zu Trainer Rene Wagner, das als deutlich enger beschrieben wird als das Verhältnis zum früheren Trainer Lukas Kwasniok.
Als Symbol der Vertragsverlängerung erhält El Mala künftig die Rückennummer 10. Diese prestigeträchtige Nummer trugen zuvor unter anderem Klub-Ikone Lukas Podolski und Stürmer Patrick Helmes. Für Fans, die bereits ein El-Mala-Trikot mit der bisherigen Nummer 13 gekauft haben, gibt es eine besondere Aktion: Sie sollen kostenfrei ein neues Trikot mit der Nummer 10 erhalten.
Der Verein inszenierte die Verlängerung entsprechend groß, wobei Köln in Rot und Weiß leuchtete und Werbetafeln sowie Plakat-Aktionen das Stadtbild prägten. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala bis 2031 setzt ein deutliches Zeichen für die Zukunft des 1. FC Köln.
Source: sport.sky.de